Sonntag, 12. November 2017

wie jedes Jahr

dieses Jahr konnten wir wieder teilnehmen an der alljährlichen Bernsteinsuche in Südschweden.

Letztes Jahr war ich genau um diese Zeit im Krankenhaus.

Es war wieder ein sehr schönes Wochenende mit den Leutchen vom Goldwäscherverein  und wir haben bei kühem, aber sehr schönem und sonnigen Wetter wieder Bernstein gefunden.

Die Metallsucher waren natürlich auch mit und haben den Strand von Schrott :-) gesäubert, aber auch einiges an Münzen gefunden.

Nun sind wir wieder daheim und hier ist es inzwischen kalt geworden und etwas Schnee ist auch schon gefallen (nicht viel)


in der Mittagspause wurden Würstchen gegrillt und nach der Stärkung gings wieder weiter


 es wurden natürlich auch alle Funde verglichen und gezeigt


Fund von Rolf mit dem Metalldetektor


und meine Bernsteinfunde von diesem Jahr



Es macht immer viel Spaß und nächstes Jahr hoffentlich wieder

Montag, 6. November 2017

Bratapfellikör und mehr

Jedes Jahr wird bei uns der Weihnachtslikör angesetzt nach folgendem Rezept:

200 g Mandelblätter
350 g Zucker
1 kg Äpfel (geschält und klein geschnitten)
100 ml Apfelsaft
1 Tl Zimt
1 Sternanis
1 Vanilleschote aufgeschnitten
200 g Rosinen
1 Flasche Wodka oder Korn
Kandiszucker (weiß oder braun nach Belieben)

50 mlWasser  mit dem Zucker in einem Topf schmelzen und rühren bis der Zucker wieder krümelig wird und karamelisiert. Und immer dabei rühren!

Sobald die Masse braun ist die Mandelblätter dazu geben, rühren und dann mit dem Apfelsaft ablöschen und die Apfelstücke dazu geben und weich köcheln.

Wenn die Masse erkaltet ist, dann Rosinen und alle Gewürze dazugeben und den Alkohol dazu und umrühren. Danach in ein verschließbares Gefäss füllen. Ich verwende dazu ein großes Einmachglas(ca. 2 l)
Ca.4-6 Wochen stehen lassen.  Ich habe auch mal eine Portion bis zum nächsten Jahr stehen lassen und dann wird der Geschmack noch intensiver.

Die Masse dann durch ein Tuch laufen lassen, ausdrücken und in eine Flasche füllen.
Der Likör wird nicht ganz klar, sondern es bleiben Schwebstoffe drin, die man alle mittrinken kann.

Von der übrigen Masse die Gewürze entfernen und abwiegen, etwas Zitronensaft dazu und wie gewohnt mit Gelierzucker zur Marmelade kochen.
Es ist doch viel zu schade diese übrige Masse wegzuwerfen. Die köstliche Marmeladen sind sehr gefragt bei unseren Freunden und Nachbarn als Geschenk.





Dann bekam ich auch noch einen Kürbis geschenkt und daraus wurde dann noch Kürbismarmelade und auch Suppe gekocht.



Samstag, 4. November 2017

schade das es vorbei ist

wir haben einen wunderschönen Urlaub mit der ganzen Familie (Kinder, Enkel) auf Mallorca verbracht.
Die Kinder hatten mir/uns zu meinem Geburtstag im Sommer diesen Urlaub geschenkt.

Es war so schön mal alle zusammen zu haben und das tolle Wetter das wir 2 Wochen lang genießen konnten auf der Finca im Norden der Insel am Traumantana Gebirge.

Natürlich haben wir auch viele Ausflüge gemacht und sind auch gewandert und auch ich habe das alles wieder nach meiner Genesung geschafft.

Die nachfolgenden Bilder sollen nur einen kleinen Eindruck übermitteln wie schön es abseits des ganzen Tourismus ist .



vor allem das gute Essen


 auch Paella


in Alcudia die Ausgrabungen



ein Ausflug ans Cap Formentor und der Ausblick von oben







ein toller Ausblick auf Pollenca vom Kloster Puig de Maria


hier die Treppen hinauf zum Kalvarienberg mit 365 Stufen (da soll man sich auf jeder Stufe was wünschen für alle Tage des Jahres)


ein kleiner schöner Strand bei Pollenca



 natürlich waren wir auch an der Wallfahrtsstätte im Kloster Lluc mit der schwarzen Madonna


da waren wir doch überrascht bzw. enttäuscht, das sie so klein ist. Wir hatten uns das viel größer vorgestellt und ständig pilgern ganz viele Menschen dahin.



Dann sind wir natürlich auch einen Tag nach Palma gefahren um die Kathedrale zu besichtigen. Es war umwerfend schön, ein toller Bau und so eine schöne Ausstattung mit den Glasfenstern.



Dann haben wir auch noch eine Fahrt von Palma über die Berge nach Soller mit der berühmten alten Bahn gemacht.
Tolle Ausblicke hat man von unterwegs und den Aufenthalt in Soller bis zur Rückfahrt haben wir auch sehr genossen.




leckere Tapas überall


Natürlich waren wir auch lecker essen mit der ganzen Familie und haben meinen Geburstag nachgefeiert.

Schade das es so schnell zu Ende ging.

Dafür waren wir dann noch eine Woche in Berlin bei Freunden


Donnerstag, 21. September 2017

mal was anderes

heute war ich mal wieder in meiner "Hexenküche" zugange -:)

 Für das Suppengewürz wurde im Trockengerät Karotten, Lauch, Zellerie und Maggikraut getrocknet und mit Meersalz vermischt feingemahlen.


Von dem Suppengewürze benötigt man gerade mal ca. 1 Tl auf einen l Wasser, da es ja durch das Meersalz genug würzt und auch lange haltbar ist.
Besser als jeder Brühwürfel



Und da ich Lust auf mehr hatte, wurde mit getrockneten Steinpilzen noch Steinpilzsalz und
mit abgezogenen Zesten von Zitronen und Chilliflocken habe ich außerdem ein Zitronen-Chilli-Salz hergestellt.



Danach habe ich noch Adventszucker gemacht, da ja nun mehr Tee getrunken wird und mit den vielen Gewürzen schmeckt und riecht das wunderbar.

 
 
Nun duftet es in der ganzen Küche und ausserdem hat man so immer ein nettes Mitbringsel
 
mal sehen was mir noch einfällt :-)
 

 


Samstag, 9. September 2017

wundervolle Tage und so schönes Garn

und wieder waren wir unterwegs.

Erst fuhren wir nach Südschweden und haben uns mit Tina und ihrer Familie getroffen, da sie eine Woche Urlaub hier gemacht haben.
Es war ein wunderschöner Tag und Abend und wir hatten ganz viel Spaß.


natürlich mußten wir auch ein Bild mit unseren Ponchos machen


Am nächsten Morgen sind wir dann nach einem ausgiebigen Frühstück weitergefahren über die Fähren der Vogelfluglinie, also Helsingborg-Rödby-Puttgarden.

In Grossenbrode haben wir auf dem schönen Stellplatz am Meer übernachtet und sind aber vorher noch an den Strand gegangen. Es war richtig tolles Wetter und die Leute haben abends noch gebadet.



Wir sind noch lecker Fisch essen gewesen und am nächsten Tag ging es weiter Richtung Labeu,
da hier meine allerbeste Freundin (seit 42 Jahren) mit ihrem Lebengefährten Urlaub gemacht hat.

Sie hatten eine Ferienwohnung in Wendtdorf und wir waren auf dem superschönen CP ca. 500 m entfernt.

Jeden Tag haben wir viel unternommen und natürlich sind wir auch direkt nach Labeu gefahren um uns das berühmte U-Boot anzuschauen.


Bei der Innenbesichtigung wurde uns erst richtig bewußt wie beengt die Seeleute da monatelang gelebt hatten.
Alles ist ganz eng und klein und für die gesamte Besatzung nur ein WC und eine kleine Küche.

Das sind die Schlafplätze


und ständig mußte man sich durch enge Röhren zwängen um von einem Raum zum nächsten zu kommen.


Die riesengroßen Torpedos und der Maschinenraum waren auch eingezwängt und der allgegenwärtige Öl- bzw. Maschinengeruch war nicht so schön.



Gegenüber vom U-Boot stand noch der gewaltige Turm zum Gedenken an alle Opfer. Man kann auch diesen besichtigen, aber wir sind dann doch nicht mehr hineingegangen.



Der folgende Tag war natürlich wieder ein Ausflugstag. Zuerst sind wir durch viele kleine Ortschaften gefahren, die alle sehr nett gepflegt und so richtig schön waren.

In einem Ort hatten die Bewohner ganz viele verschiedene Figuren aus Stroh gebaut und es waren im ganzen Dorf unterschiedliche Motive aufgestellt.
Was für eine Arbeit sich die Leute gemacht hatten, aber ganz toll.

Hier mal eine kleine Auswahl





Danach sind wir nach Plön gefahren und haben uns das schöne Schloß und die Stadt angeschaut.





Die nächste Tour ging nach Gut Panker und zum Hessenturm, wo man oben eine tolle Aussicht auf die ganze Umgebung hatte und zwei winkende Arme beweisen, das sie oben waren




auch in Labeu waren wir nochmal bummeln und


diese Kogge bewundert, ein tolles altes Schiff



Da wir so tolles Wetter hatten gingen wir an unserem letzten Tag an den Strand.
Bei allerschönstem Wetter konnte man in der Sonne liegen, Steine oder Muscheln sammeln und Rolf konnte auch mit seinem kleinen Detektor ein bißchen suchen



Jeden Abend waren wir ganz lecker im Hafen Fisch essen, so frisch und gut bekommt man das nur an der Küste.

Dann hieß es Abschied nehmen von unseren lieben Freunden und wir sind weiter nach Kappeln gefahren um bei Melanie noch ein paar Knäuel Garn zu kaufen.

Es ist so ein schöner Laden und Melanie und ihre Mitarbeiterin Christiane total nett und hilfsbereit, da möchte man doch gerne wieder kommen.






Diese Schätze mußten mit wobei 3 Knäuel für eine Strickfreundin sind.


Nach einem Stadtbummel in dem wirklich schönen Städtchen Kappeln sind wir noch um die Ecke nach Maasholm auf den Stellplatz gefahren.
Der ist toll am Strand gelegen und


abends sind wir dann Labskaus essen gewesen.
Da haben wir das erste Mal gegessen und es war richtig lecker.





Dann fuhren wir durch Dänemark mit Übernachtung am Store Belt und mit dem traumhaft schönen Wetter war es vorbei.

Ich wollte ja schon immer mal in Höör die Garnbutik "Maglia" ansehen und da wir dort vorbeikamen wurde ich nicht enttäuscht.
Ein toller Laden mit viel Lana Grossa Garn, aber auch andere Garn wie z.B. Geilsk




Mitgenommen habe ich dann aber nur ein paar Knäuel Sockengarn.

In Südschweden war auch nur schiet Wetter und wir haben Station gemacht auf dem schönen Stellplatz in Axeltorp bevor es am nächsten Tag nach Hause ging.

Die letzten km auf unserem Heimweg sind wir die Abkürzung durch den Wald gefahren und mussten alle paar Meter anhalten, da es so viele Pilze gab die einfach mit wollten.



Nun muß erst mal der Garten winterfest gemacht werden, denn hier ist es sehr herbstlich geworden.