Samstag, 12. August 2017

gleich zweimal

da wir dieses Jahr keine große Reise gemacht haben, sind wir jetzt gleich zweimal auf Öland gewesen. Das ist nicht weit von uns weg.

Die ersten zwei Juliwochen waren wir fast nur im Norden der Insel unterwegs und haben uns immer sehr schöne Stellplätze gesucht. Dort standen wir meistens 2-3 Tage und dan gings zum nächsten schönen Platz.

Dann sind wir wieder mal eine Woche nach Hause gefahren um nach dem Rechten zu sehen, Wäsche waschen und einige Termine wahrzunehmen und weil das Wetter so schön war, sind wir gleich nochmal losgefahren und waren wieder knapp 2 Wochen dort.

Jeden Tag waren wir mit dem Fahrrad unterwegs, da man da die Insel am Besten entdecken kann. Zwischen 30 - 45 km waren immer zu radeln und das hat uns richtig gut getan.

Da waren wir im Süden der Insel, da war es zwei Tage sehr windig und daher konnte man die Kiter und Sufer gut beobachten.

Dann ging es wieder weiter an die schönen Plätze mit Strand an der Ostseite und kreuz und quer mit dem Fahrrad über die Insel.

Hier einige Bilder vom Stellplatz in Borgholm und eine Radtour vorbei am alten Schloss






abend gab es ein kurzes Gewitter mit einem Regenbogen und am nächsten Morgen hatten Anke und ich ein Gläschen Sekt zum Frühstück, da es mein Geburtstag war.



Nach zwei Tagen haben sich die Freunde verabschiedet und sind weiter nach Stockholm und wir in den Norden der Insel auf den Stellplatz nach Nabbelund gefahren.
Da war es schön ruhig und abends haben wir Feuer gemacht, nachdem Rolf Holz dafür gesammelt hatte.


Da kam auch noch ein kleiner, schwarzer Marder vorbei




Von hier aus sind wir zum Trollskogen und durch das wunderschöne Naturreservat gewandert. Und auch am Langen Erik (dem nördlichen Leuchtturm) waren wir natürlich.


und immer wieder mit dem Rad auf dem Küstenweg unterwegs.




mal eine Pause an schönen Plätzen gemacht und dann wieder weiter


zum Hafen nach Byxelkrok und dort wunderbar gegessen bevor wir die 20 km zu unserem Platz zurück geradelt sind




aber unterwegs noch im Kaffee Haget eingekehrt, das wunderschön am Küstenweg im Wald liegt.




Die kleine Raukeransammlung wollten wir uns auch anschauen und das war das Ziel am nächsten Tag



 die Raukar sind zwar nicht so gewaltig wie auf Gotland, aber trotzdem schön anzuschauen




Die Insel Öland hat die meisten, noch gut erhaltenen Windmühlen



Da haben wir uns gewundert, gibt es hier auch Zebras *lach*. So eine Pferdedecke hatten wir noch nicht gesehen



In Löttorp gibt es eine tolle Metzgerei, die inzwischen von den Enkeln des ehemaligen deutschen Metzgers nach deutscher Tradition fortgeführt wird. Da mußten wir einfach einkaufen, da es in Schweden fast keine Metzgereien gibt, fast alles kauft man in den Supermärkten und da ist es abgepackt und schmeckt naja....

Das war eine richtige Augenweide dieser Laden, sehr freundliches Personal und alleine der Anblick von Wurst und Fleisch war es wert, das wir das mehrmals eingekauft haben



 und immer wieder tolle Plätze



und Sonnenuntergänge



da aber auch ein bißchen Kultur und Natur nicht fehlen darf, haben wir uns die ganz alte Kirche in Källa angesehen (von 1000 n. Chr.)




überall schwirrten Schmetterlinge rum

 
und ganze Teppiche von wildem Thymian waren überall zu sehen


wieder ein Blick aufs Wasser und Boote


baden gehen konnte man natürlich auch, aber für mich war es zu kühl, noch darf ich nicht in so kaltes Wasser wegen dem Herz


Dann sind wir vorbei an Böda Sand geradelt, wo es wunderschöne Sandstrände und Menschen ohne Ende gibt. Es war auf allen CP und am Strand so voll, da könnten wir keinen Urlaub genießen, aber anschauen wollten wir uns das mal.
Auf den Bilder sieht man gar nicht wie voll es da war




Am Strand von Vellinge war bei den zwei Tagen Wind allerhand los. Die Surfer und Kiter zeigten ihre Kunststückchen und es war wirklich schön denen zuzuschauen



 

aber dann wollten wir wieder an ein ruhiges Plätzchen und waren auf dem Stellplatz in Bläsinge Hamn, da findet man auch Sandstrand, aber es ist nicht so viel los



Nach zwei Tagen sind wir nochmal auf den Stellplatz in Böda Hamn gefahren und dort standen wir dann den Rest der Woche bevor es heimging.


Da war Rolf ein großer Grashüpfer auf den Arm gehüpft und unten im Bild seht ihr den nochmal zwischen den Blättern




Zum Abschluß der schönen Tage holten wir uns aus dem Fischladen noch ganz frisch gekochte Krabben, die wir mit Baguette und einer Soße abends gefuttert haben. Hier nennt man das Räkfrossa :-)
Man hat zwar beim Krabben puhlen klebrige Finger, aber es ist wirklich ein Genuss



Öland ist so schön und erholsam und da es so nahe für uns liegt, können wir das ja öfters genießen.




Donnerstag, 20. Juli 2017

bald Übergabe

ich habe für eine gute Bekannte Socken mit kurzem Schaft gestrickt, da diese so gewünscht waren.

Ohne Muster, ganz einfach mit
Nadel Nr. 3,5
Grösse 41
Garn ONline Timona
und verstärkte Ferse


Sie werden bald übergeben und ich hoffe sie passen auch :-)

Montag, 3. Juli 2017

der Poncho ist fertig

 Mein Sommer-Poncho ist fertig *freu*

dieses Garn  Katia Merino Baby  hatte ich mir bei Tina in Berlin mitgenommen, als ich den Poncho sah.

Das Garn wurde doppelt verstrickt und sieht wirklich toll aus mit den zwei Farben (grün und türkis)
Aber leider läßt sich das blau-grün mit der Kamera nicht richtig einfangen

Das Muster ist eingängig und leicht zu stricken und evtl. stricke ich nochmal einen Poncho, dann aber nicht mit Baumwolle sondern für den Winter etwas wärmer mit Merino.

Gestrickt habe ich mit Nadel Nr. 4,5 und der Verbrauch ist von jeder Farbe 5 Knäuel.

 



 

 


 

vor ca. 2 Monaten

vor längerer Zeit hatte ich zwei keimende Kartoffeln in meinem Vorrat.
Die wollte ich ja nicht vernichten oder wegwerfen, also kam mir die Idee diese in einen Topf mit Erde zu pflanzen und dann draußen hinzustellen.

Da sind sie nun ein paar Wochen gewachsen und heute morgen sah ich, daß das Kraut gelb wird. Natürlich konnte ich es nicht abwarten und mußte ernten :-)

Und siehe da, es war tatsächlich eine Handvoll Kartoffeln . Die wurden gekocht und dazu gab es selbstgezogenen Spinat aus dem Hochbeet. Das war ganz lecker.

Es ist zwar nur ein Versuch gewesen, aber es hat Spaß gemacht und das kann man auch wunderbar mit Kindern machen, da sehen sie wenigsten das was wächst.