Donnerstag, 21. September 2017

mal was anderes

heute war ich mal wieder in meiner "Hexenküche" zugange -:)

 Für das Suppengewürz wurde im Trockengerät Karotten, Lauch, Zellerie und Maggikraut getrocknet und mit Meersalz vermischt feingemahlen.


Von dem Suppengewürze benötigt man gerade mal ca. 1 Tl auf einen l Wasser, da es ja durch das Meersalz genug würzt und auch lange haltbar ist.
Besser als jeder Brühwürfel



Und da ich Lust auf mehr hatte, wurde mit getrockneten Steinpilzen noch Steinpilzsalz und
mit abgezogenen Zesten von Zitronen und Chilliflocken habe ich außerdem ein Zitronen-Chilli-Salz hergestellt.



Danach habe ich noch Adventszucker gemacht, da ja nun mehr Tee getrunken wird und mit den vielen Gewürzen schmeckt und riecht das wunderbar.

 
 
Nun duftet es in der ganzen Küche und ausserdem hat man so immer ein nettes Mitbringsel
 
mal sehen was mir noch einfällt :-)
 

 


Samstag, 9. September 2017

wundervolle Tage und so schönes Garn

und wieder waren wir unterwegs.

Erst fuhren wir nach Südschweden und haben uns mit Tina und ihrer Familie getroffen, da sie eine Woche Urlaub hier gemacht haben.
Es war ein wunderschöner Tag und Abend und wir hatten ganz viel Spaß.


natürlich mußten wir auch ein Bild mit unseren Ponchos machen


Am nächsten Morgen sind wir dann nach einem ausgiebigen Frühstück weitergefahren über die Fähren der Vogelfluglinie, also Helsingborg-Rödby-Puttgarden.

In Grossenbrode haben wir auf dem schönen Stellplatz am Meer übernachtet und sind aber vorher noch an den Strand gegangen. Es war richtig tolles Wetter und die Leute haben abends noch gebadet.



Wir sind noch lecker Fisch essen gewesen und am nächsten Tag ging es weiter Richtung Labeu,
da hier meine allerbeste Freundin (seit 42 Jahren) mit ihrem Lebengefährten Urlaub gemacht hat.

Sie hatten eine Ferienwohnung in Wendtdorf und wir waren auf dem superschönen CP ca. 500 m entfernt.

Jeden Tag haben wir viel unternommen und natürlich sind wir auch direkt nach Labeu gefahren um uns das berühmte U-Boot anzuschauen.


Bei der Innenbesichtigung wurde uns erst richtig bewußt wie beengt die Seeleute da monatelang gelebt hatten.
Alles ist ganz eng und klein und für die gesamte Besatzung nur ein WC und eine kleine Küche.

Das sind die Schlafplätze


und ständig mußte man sich durch enge Röhren zwängen um von einem Raum zum nächsten zu kommen.


Die riesengroßen Torpedos und der Maschinenraum waren auch eingezwängt und der allgegenwärtige Öl- bzw. Maschinengeruch war nicht so schön.



Gegenüber vom U-Boot stand noch der gewaltige Turm zum Gedenken an alle Opfer. Man kann auch diesen besichtigen, aber wir sind dann doch nicht mehr hineingegangen.



Der folgende Tag war natürlich wieder ein Ausflugstag. Zuerst sind wir durch viele kleine Ortschaften gefahren, die alle sehr nett gepflegt und so richtig schön waren.

In einem Ort hatten die Bewohner ganz viele verschiedene Figuren aus Stroh gebaut und es waren im ganzen Dorf unterschiedliche Motive aufgestellt.
Was für eine Arbeit sich die Leute gemacht hatten, aber ganz toll.

Hier mal eine kleine Auswahl





Danach sind wir nach Plön gefahren und haben uns das schöne Schloß und die Stadt angeschaut.





Die nächste Tour ging nach Gut Panker und zum Hessenturm, wo man oben eine tolle Aussicht auf die ganze Umgebung hatte und zwei winkende Arme beweisen, das sie oben waren




auch in Labeu waren wir nochmal bummeln und


diese Kogge bewundert, ein tolles altes Schiff



Da wir so tolles Wetter hatten gingen wir an unserem letzten Tag an den Strand.
Bei allerschönstem Wetter konnte man in der Sonne liegen, Steine oder Muscheln sammeln und Rolf konnte auch mit seinem kleinen Detektor ein bißchen suchen



Jeden Abend waren wir ganz lecker im Hafen Fisch essen, so frisch und gut bekommt man das nur an der Küste.

Dann hieß es Abschied nehmen von unseren lieben Freunden und wir sind weiter nach Kappeln gefahren um bei Melanie noch ein paar Knäuel Garn zu kaufen.

Es ist so ein schöner Laden und Melanie und ihre Mitarbeiterin Christiane total nett und hilfsbereit, da möchte man doch gerne wieder kommen.






Diese Schätze mußten mit wobei 3 Knäuel für eine Strickfreundin sind.


Nach einem Stadtbummel in dem wirklich schönen Städtchen Kappeln sind wir noch um die Ecke nach Maasholm auf den Stellplatz gefahren.
Der ist toll am Strand gelegen und


abends sind wir dann Labskaus essen gewesen.
Da haben wir das erste Mal gegessen und es war richtig lecker.





Dann fuhren wir durch Dänemark mit Übernachtung am Store Belt und mit dem traumhaft schönen Wetter war es vorbei.

Ich wollte ja schon immer mal in Höör die Garnbutik "Maglia" ansehen und da wir dort vorbeikamen wurde ich nicht enttäuscht.
Ein toller Laden mit viel Lana Grossa Garn, aber auch andere Garn wie z.B. Geilsk




Mitgenommen habe ich dann aber nur ein paar Knäuel Sockengarn.

In Südschweden war auch nur schiet Wetter und wir haben Station gemacht auf dem schönen Stellplatz in Axeltorp bevor es am nächsten Tag nach Hause ging.

Die letzten km auf unserem Heimweg sind wir die Abkürzung durch den Wald gefahren und mussten alle paar Meter anhalten, da es so viele Pilze gab die einfach mit wollten.



Nun muß erst mal der Garten winterfest gemacht werden, denn hier ist es sehr herbstlich geworden.

Samstag, 26. August 2017

Magnolie

gerade ist mein neues Tuch mit der Farbe "Magnolie" von 100Farbspiele.de von der Nadel gehüpft.
 
Das Muster heißt "Musternixe" und ließ sich sehr gut stricken, allerdings habe ich selbst noch einige Muster eingefügt.
Es waren 900 m 5fädig und nur ein kleiner Rest ist übrig geblieben.
 

 
 
 
 
 

Samstag, 12. August 2017

gleich zweimal

da wir dieses Jahr keine große Reise gemacht haben, sind wir jetzt gleich zweimal auf Öland gewesen. Das ist nicht weit von uns weg.

Die ersten zwei Juliwochen waren wir fast nur im Norden der Insel unterwegs und haben uns immer sehr schöne Stellplätze gesucht. Dort standen wir meistens 2-3 Tage und dan gings zum nächsten schönen Platz.

Dann sind wir wieder mal eine Woche nach Hause gefahren um nach dem Rechten zu sehen, Wäsche waschen und einige Termine wahrzunehmen und weil das Wetter so schön war, sind wir gleich nochmal losgefahren und waren wieder knapp 2 Wochen dort.

Jeden Tag waren wir mit dem Fahrrad unterwegs, da man da die Insel am Besten entdecken kann. Zwischen 30 - 45 km waren immer zu radeln und das hat uns richtig gut getan.

Da waren wir im Süden der Insel, da war es zwei Tage sehr windig und daher konnte man die Kiter und Sufer gut beobachten.

Dann ging es wieder weiter an die schönen Plätze mit Strand an der Ostseite und kreuz und quer mit dem Fahrrad über die Insel.

Hier einige Bilder vom Stellplatz in Borgholm und eine Radtour vorbei am alten Schloss






abend gab es ein kurzes Gewitter mit einem Regenbogen und am nächsten Morgen hatten Anke und ich ein Gläschen Sekt zum Frühstück, da es mein Geburtstag war.



Nach zwei Tagen haben sich die Freunde verabschiedet und sind weiter nach Stockholm und wir in den Norden der Insel auf den Stellplatz nach Nabbelund gefahren.
Da war es schön ruhig und abends haben wir Feuer gemacht, nachdem Rolf Holz dafür gesammelt hatte.


Da kam auch noch ein kleiner, schwarzer Marder vorbei




Von hier aus sind wir zum Trollskogen und durch das wunderschöne Naturreservat gewandert. Und auch am Langen Erik (dem nördlichen Leuchtturm) waren wir natürlich.


und immer wieder mit dem Rad auf dem Küstenweg unterwegs.




mal eine Pause an schönen Plätzen gemacht und dann wieder weiter


zum Hafen nach Byxelkrok und dort wunderbar gegessen bevor wir die 20 km zu unserem Platz zurück geradelt sind




aber unterwegs noch im Kaffee Haget eingekehrt, das wunderschön am Küstenweg im Wald liegt.




Die kleine Raukeransammlung wollten wir uns auch anschauen und das war das Ziel am nächsten Tag



 die Raukar sind zwar nicht so gewaltig wie auf Gotland, aber trotzdem schön anzuschauen




Die Insel Öland hat die meisten, noch gut erhaltenen Windmühlen



Da haben wir uns gewundert, gibt es hier auch Zebras *lach*. So eine Pferdedecke hatten wir noch nicht gesehen



In Löttorp gibt es eine tolle Metzgerei, die inzwischen von den Enkeln des ehemaligen deutschen Metzgers nach deutscher Tradition fortgeführt wird. Da mußten wir einfach einkaufen, da es in Schweden fast keine Metzgereien gibt, fast alles kauft man in den Supermärkten und da ist es abgepackt und schmeckt naja....

Das war eine richtige Augenweide dieser Laden, sehr freundliches Personal und alleine der Anblick von Wurst und Fleisch war es wert, das wir das mehrmals eingekauft haben



 und immer wieder tolle Plätze



und Sonnenuntergänge



da aber auch ein bißchen Kultur und Natur nicht fehlen darf, haben wir uns die ganz alte Kirche in Källa angesehen (von 1000 n. Chr.)




überall schwirrten Schmetterlinge rum

 
und ganze Teppiche von wildem Thymian waren überall zu sehen


wieder ein Blick aufs Wasser und Boote


baden gehen konnte man natürlich auch, aber für mich war es zu kühl, noch darf ich nicht in so kaltes Wasser wegen dem Herz


Dann sind wir vorbei an Böda Sand geradelt, wo es wunderschöne Sandstrände und Menschen ohne Ende gibt. Es war auf allen CP und am Strand so voll, da könnten wir keinen Urlaub genießen, aber anschauen wollten wir uns das mal.
Auf den Bilder sieht man gar nicht wie voll es da war




Am Strand von Vellinge war bei den zwei Tagen Wind allerhand los. Die Surfer und Kiter zeigten ihre Kunststückchen und es war wirklich schön denen zuzuschauen



 

aber dann wollten wir wieder an ein ruhiges Plätzchen und waren auf dem Stellplatz in Bläsinge Hamn, da findet man auch Sandstrand, aber es ist nicht so viel los



Nach zwei Tagen sind wir nochmal auf den Stellplatz in Böda Hamn gefahren und dort standen wir dann den Rest der Woche bevor es heimging.


Da war Rolf ein großer Grashüpfer auf den Arm gehüpft und unten im Bild seht ihr den nochmal zwischen den Blättern




Zum Abschluß der schönen Tage holten wir uns aus dem Fischladen noch ganz frisch gekochte Krabben, die wir mit Baguette und einer Soße abends gefuttert haben. Hier nennt man das Räkfrossa :-)
Man hat zwar beim Krabben puhlen klebrige Finger, aber es ist wirklich ein Genuss



Öland ist so schön und erholsam und da es so nahe für uns liegt, können wir das ja öfters genießen.